Der STB Verband intern Service Bildungsangebote Forum Partner Sportarten Veranstaltungen
Kontakt

MELDUNGEN

New Page

[16.11.2008] Deviatovsky siegt in Stuttgart

Mit Standing Ovations für die Athleten ist am Sonntag in der Stuttgarter Porsche-Arena der EnBW Turn-Weltcup/26. DTB-Pokal vor insgesamt rund 16.000 Zuschauern zu Ende gegangen. Nicht wie erwartet der deutsche Turnstar Fabian Hambüchen wurde dabei Sieger in der erstmals ausgetragenen Champions Trophy – einem Mehrkampf, der sich zur Hauptattraktion des diesjährigen Stuttgarter Turn-Wochenendes entwickelte. Der Russe Maxim Deviatovsky sicherte sich nach einem Absteiger des bis dahin führenden Hambüches am Reck die Siegprämie von 15.000 Euro vor dem Japaner Hisashi Mizutori. Reckweltmeister Hambüchen kam auf den dritten Platz. Auf Rang vier folgte der Rumäne Flavius Koczi vor dem Schweizer Niki Böschenstein, dem Bulgaren Jordan Jovtschev, dem Briten Kristian Thomas und dem zweiten Deutschen, Philipp Boy. Alle Aussagen der Aktiven, Trainer und Offiziellen deuten darauf hin, dass auch künftig neben dem Weltcup in Stuttgart, der aus reinen Einzelfinals besteht, die Champions Trophy einen festen Platz im Programm erhält. STB-Präsident Rainer Brechtken urteilte: „Es war eine gelungene Premiere und ich bin sicher, dass die Trophy eine Fortsetzung findet. Unserem Turnierdirektor Valeri Belenki ist es gelungen, ein sehr homogenes Starterfeld auf hohem Niveau zusammenzustellen und so für einen gelungenen Wettkampf zu sorgen. Am meisten freut mich, dass die Aktiven selbst so viel Freude an diesem Wettkampf hatten. Damit ist das Turnen in Stuttgart wieder in aller Munde.“

New Page

[15.11.2008] Gold für Fabian Hambüchen an Reck und Boden

Fabian Hambüchen hat beim EnBW Turn-Weltcup/26. DTB-Pokal am Reck und am Boden zweimal Gold gewonnen. Der 21-jährige Ausnahmeturner gewann am Königsgerät Reck mit 16.275 Punkten souverän. Auch am Boden zeigte Hambüchen seine Klasse: 15.525 Punkte bedeuteten Platz 1.

Pressestimmen zum Wochenende

Süddeutsche Zeitung, 17.11.08

[…]Der Mehrkampf gewinnt

Turnen ist eben kein Produkt, sondern eine ziemlich alte Institution, und so wurden auch alle Versuche einer Reform zugunsten publikumswirksamer Formate bislang von den Traditionalisten im Weltverband (FIG) abgewehrt. Als am Sonntag die Champions Trophy, das neueste Stuttgarter Experiment, startete, waren auch internationale Funktionäre dabei und schauten genau hin. Dieser direkte Vergleich von acht ausgesuchten Mehrkämpfern soll ja irgendwann als Serie über die Welt verteilt stattfinden. Nicht nur die Turner, auch die Turn-Veranstalter selber erhielten hier also Noten, sie waren auch etwas nervös zuvor, ihre Rechnung dürfte aber aufgegangen sein. Zwar war Fabian Hambüchen nach seinem Weltcupsieg tags zuvor (16,275 Punkte) diesmal beim Kolman-Salto vom Reck gestürzt und der Zweite Deutsche Philipp Boy schon früh aus dem Rennen; Hambüchen wurde nur Dritter hinter dem Russen Maxim Deviatovsky und dem Japaner Hisahi Mizutori. Aber der Mehrkampf hatte gewonnen. […]

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17.11.08

[…] Wenn der Welt- und Europameister zur fernsehgenehmen Zeit turnt, profitieren alle. Hambüchen ist auch der Grund dafür, dass die Macher in Stuttgart zum ersten Mal seit 1992 wieder den Mehrkämpfern unter den Turnern eine Plattform gaben. Um ihn herum bauten sie die Champions Trophy, luden acht namhafte Mehrkämpfer ein und lobten ein Preisgeld von 50 000 Euro aus, allein 15 000 für den Sieger – die höchste Dotierung eines Turn-Wettkampfes in Europa. […]
Auf die Zukunft ist sein Denken trotzdem ausgerichtet: „Dann eben im nächsten Jahr“, sagte er mehrfach in Stuttgart: die Barren-Übung soll noch besser werden – obwohl er im Mehrkampf von keinem Konkurrenten erreicht wurde –, auch am Reck bastelt er an noch höheren Schwierigkeiten. Und spätestens bei der Champions Trophy 2009 sollen sich dann auch die Stuttgarter wieder von seiner Extraklasse überzeugen können. […]

Financial Times Deutschland vom 17.11.08

[…]Am Ort seines großen WM-Triumphes feierte er bei seinem vierten Weltcupstart in der Schwabenmetropole am Reck und am Boden seine Siege vier und fünf. Doch dann verpasste er mit 91,55 Punkten als Dritter bei der erstmals ausgeschriebenen und mit 15 000 Euro Siegprämie dotierten Champions Trophy im Mehrkampf ausgerechnet wegen eines Reck-Absturzes beim Kolman-Salto die Krönung des Wochenendes. Tags zuvor hatte er noch das Bad in der Menge genossen. Mehrfach stieß er nach seinen Übungen Fäuste in die Luft und heizte die begeisterten 5000 Fans in der Porsche-Arena immer wieder an. «Ich war gut in Schuss, es war eine Riesengaudi. Da habe ich die Stimmung ein bisschen genutzt und konnte genießen. Emotionen müssen erlaubt sein», meinte der Turn-Star. Hambüchen krönte mit seinen zwei Siegen und Bronze am Barren das bisher beste Abschneiden deutscher Teams beim DTB-Pokal seit zwölf Jahren. Bei insgesamt zwölf Finalplätzen (7 Männer/5 Frauen) gingen weitere Bronzeplaketten an Matthias Fahrig (Halle) beim Sprung, Jenny Brunner (Chemnitz) am Barren und Kim Bui (Tübingen) am Boden.

Ergebnisse

>> Startliste (Sa., 15.11.)

>> Ergebnisse (Weltcup, Sa., 15.11.)
    >> Stufenbarren/Uneven Bars
    >> Boden/Floor Männer
    >> Barren/Parallel Bars
    >> Sprung/Vault Frauen
    >> Reck/High Bar
    >> Balken/Beam
    >> Sprung/Vault Männer
    >> Boden/Floor Frauen
    >> Ringe/Rings
    >> Pauschenpferd/Pommel Horse

>> Startliste Champions Trophy (So., 16.11.)

>> Ergebnis Champions Trophy



Homepage Erstellung und Pflege: Superweb Homepage-Erstellung Version 1.0