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Der Schweizerische Turnverband (STV) und der Schwäbische Turnerbund (STB) wollen ihren Meinungs- und Informationsaustausch über den Bereich des Wettkampfsports hinaus intensivieren. Dies vereinbarten bei einem Besuch in Stuttgart Daniela Brönnimann (Ausbildungschefin des STV) und der Chef Breitensport des STV, Jérôme Hübscher, mit dem Geschäftsführer des STB, Robert Baur.
Die Schweizer seien zwar Vereinsmenschen, aber auch dort gelte es inzwischen wie in Deutschland nicht mehr als selbstverständlich, in einen Verein zu gehen, berichtete Jérôme Hübscher. Um solchen Entwicklungstendenzen entgegen zu wirken, hätten die Turnerbünde diesseits und jenseits der Grenze interessante Aktivitäten und Projekte laufen, die nachahmenswert seien.
„Wir müssen ja nicht jedes Mal das Rad neu erfinden“, sagte Hübscher. Robert Baur nannte als ein Beispiel, „wo sich der STB mit Gewinn beim STV umsehen kann“, die dort intensiv betriebenen Lehrgänge in Choreographie für den Vereinsgebrauch.
Bereits in diesem Jahr gibt es sichtbare Zeichen der verstärkten Zusammenarbeit. An den Wettkämpfen beim Landesturnfest vom 2. bis 6. Juli in Friedrichshafen beteiligen sich auch 19 schweizerische Gruppen. Umgekehrt haben der Badische und Schwäbische Turnerbund Erfahrungen aus der Schweiz aufgenommen und für Friedrichshafen einen „Besonderen Wettkampf“ ausgeschrieben, dessen Urform in der Schweiz sehr beliebt ist. „Der Gedanke dahinter ist die Bindung an den Verein, an das Turnen und den Verband“, lässt Jérôme Hübscher durchblicken. Geplant ist beim Landesturnfest außerdem eine Veranstaltung in „Suisse Quality“ - eine Show quer durch das Turnen, an der sich 18 eidgenössische Gruppen beteiligen.
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