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Marie-Sophie Hindermann, die gerade einen Eingriff im Knie kuriert und Kim Bui (beide TSG Tübingen) gehören dem „TOP Team Peking“ an, das aus sieben Turnerinnen besteht. Dies hat Cheftrainerin Ulla Koch Ende Januar bekannt gegeben. Wie die beiden Tübingerinnen trainiert die ebenfalls nominierte Katja Abel (SC Berlin) im Kunst-Turn-Forum Stuttgart bei Tamara Khoklova. Oksana Chusovitina (TTT Köln), Anja Brinker (TV Herkenrath), Katja Abel (SC Berlin), Joeline Möbius (TuS Chemnitz-Altendorf) und Jenny Brunner (TuS Chemnitz-Altendorf) vervollständigen das Kernteam. Dem insgesamt zehnköpfigen Kader zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele gehören auch noch Lisa-Katharina Hill, Julia Hänel und Susann Herbst (alle TuS Chemnitz-Altendorf) an.
Bei einem ersten Lehrgang in Kienbaum wurden die individuellen Trainingspläne des Olympiakaders intensiv mit den Heimtrainerinnen und Athletinnen abgestimmt. „Bis zu den Europameisterschaften Anfang April im französischen Clermont-Ferrand sollen die Übungen inhaltlich noch aufgestockt werden. Danach wird lediglich an der technisch perfekten Ausführung gearbeitet und hauptsächlich am Balken die Stabilität unserer Turnerinnen erheblich verbessert“ berichtet Ulla Koch.
Bei den Weltcup-Turnieren in Doha und Cottbus sollen noch einmal einzelne Turnerinnen mit Blick auf die Konkurrenzfähigkeit ihrer Übungen in einem Weltklasseumfeld getestet werden. Es folgen eine erste (24.05. in Berlin) und zweite (innerhalb der Deutschen Meisterschaften in Chemnitz, 07.–08.06.) Qualifikation.
Die Cheftrainerin betrachtet vor allem den Länderkampf gegen Rumänien und Frankreich in Schwäbisch Gmünd (12.07.) als „eine letzte und entscheidende Standortbestimmung für Peking“. Sie weiß: „Es wird spannend zu beobachten, wer die fünf Tickets für die EM und die sechs Fahrkarten für Peking erobern kann.“
Auch die Vorbereitungen für die Olympiaqualifikation 2011 in Japan und für die Spiele in London 2012 haben bereits begonnen. Ulla Koch kündigt an: „Die deutsche Mannschaft wird in Peking mit mindestens vier Turnerinnen an den Start gehen, die 2012 im „ausdruckstärksten“ Wettkampfalter sein werden. Eines der Ziele für die nächsten Jahre wird es sein, diese Athletinnen und ihre in vielen Arbeitsstunden entwickelten Fähigkeiten und Fertigkeiten zu halten und als den Grundstein für die nächste Olympiamannschaft anzusehen.“
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