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Ihre Wurzeln im Sport hatte Ilse Weber bei der TSG Öhringen, wo sie erst als Helferin im Kinderturnen, später als Kinderturnwartin, Frauenturnwartin und stellvertretende Vorsitzende tätig war. In den sechziger und siebziger Jahren war sie Jugendwartin im Turngau Hohenlohe und im Schwäbischen Turnerbund. Dabei versuchte Ilse Weber, den Jugendlichen über den Sport hinaus soziale Werte zu vermitteln. Beispielhaft dafür sind die von ihr initiierten Kriegsgräbereinsätze im Elsass. 1970 wurde die Öhringerin Frauenwartin des STB – ein Ehrenamt, das sie ein Jahrzehnt lang ausübte. Hier leistete Ilse Weber wirkliche Pionierarbeit. Sie baute die Lehr- und Seminararbeit aus, rief die Gaugruppenlehrgänge ins Leben und setzte sich für die Gleichstellung der Frauen in Führungspositionen ein. Unvergessen sind auch die Großraumvorführungen der Schwäbischen Turnerinnen bei Landes- und Deutschen Turnfesten während dieser Zeit.
Auch der Deutsche Turner-Bund versicherte sich der Dienste Ilse Webers. 1974 wurde sie DTB-Frauenwartin, 1984 DTB-Kulturwartin (bis 1990). Ihre besondere Liebe gehörte der Turngeschichte. Gerade als Kulturwartin des DTB konnte sie hier ihr ganzes Wissen einbringen. Welche Bedeutung der Arbeit Ilse Webers deutschlandweit beigemessen wurde, zeigte sich an ihrer Wahl zur Sprecherin des Ressorts Grundsatzfragen/ Gesellschaftspolitik im DTB.
Auch im Württembergischen Landessportbund und dem damaligen DSB gab Ilse Weber-Breyer in unterschiedlichen Funktionen viele Impulse. Das Turnen und der Sport würdigten ihre Arbeit und ihre Beispiel gebende Persönlichkeit mit zahlreichen hohen Ehrungen. Unter anderem war sie Ehrenmitglied der TSG Öhringen, des Turngaus Hohenlohe, des STB und des DTB.
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