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Am 18. und 19. Oktober 2008 fand im SpOrt Stuttgart der 3. Kongress Choreografie statt. Knapp 120 Teilnehmer erhielten durch das Referenten-Team neue Impulse für ihre Vereinsarbeit. In vier Workshops und drei Theorievorträgen im Plenum wurden Anregungen und Tipps für das Choreografische Arbeiten mit Turn-, Tanz-, Gymnastik-, Rhönrad-, Kinder- und Rope-Skipping-Gruppen vermittelt.
Was alles mit den Händen dargestellt werden kann, zeigte Kathrin Bischoff den Teilnehmern in Ihrem Workshop: „Kleiner Wechsel, große Wirkung – das Spiel mit den Händen“. Die Arbeit am PC, Spätzle schaben und vieles mehr, wurde nur durch die Bewegungen der Hände dargestellt.
Heiße Rhythmen gab es beim Workshop von Richard Wieser: „Puzzel-Tanzbausteine“. Die Teilnehmer lernten verschiedene, kurze Bewegungsabfolgen und tanzten diese im Anschluss zeitversetzt, auf veränderte Musikstücke, in unterschiedliche Raumrichtungen oder gegeneinander – ein eindrucksvolles Gesamtbild war das Ergebnis. Richard Wieser war sichtlich stolz auf seine Teilnehmer.
Im Workshop „STOP - FREZZE – IMMOBILE! Was passiert, wenn`s nicht bewegt“ wurde Chris Mattis der Workshopraum zu klein. Er ließ seine Teilnehmer ihre selbst erarbeiteten Ergebnisse direkt im Atrium des SpOrt umsetzen. Neben den Stühlen und Tischen wurden auch die Treppengelände und das Rednerpult als Hilfsmittel genutzt. „Herr Mattis ist ein unglaublicher Choreograf. Seit dem 1. Kongress Choreografie 2004 nehme ich immer an seinen Workshops teil und erhalte jedes Mal tolle, neue Impulse für meine persönliche Arbeit im Verein“, war das begeisterte Feedback einer Teilnehmerin.
Ebenfalls sehr gut aufgenommen wurden die drei Theorievorträge, welche jeweils auf den nachfolgenden Themenblock Bezug nahmen. Durch die Kongressleitung eingeführt, gaben Dr. Gabriele Postuwka, Richard Wieser und Fred Greder einen jeweils 45-minütigen theoretischen Einstieg.
Am Samstagabend wurden, nach einem gemeinsamen Abendessen, Kurzpräsentationen aus den einzelnen Workshops im Plenum gezeigt. Staunen und Lachen ging durch das Atrium des SpOrt als sich Teilnehmer um die Treppengeländer rankten oder nur mit ihren Händen Geschichten erzählten.
Der zweite Kongresstag eröffnete Richard Wieser mit einem gemeinsamen „bewegten“ Wake-Up. Das „Aufwachen“ hat alle Teilnehmer erreicht und so konnte frisch und aktiv in die abschließende Workshop-Runde gestartet werden.
Bettina Bär
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